Zahlbarmachung der Tarifanpassung ab 1. Januar 2019

Am 2. März 2019 haben sich die Tarifvertragsparteien auf die ihnen bekannte Tarifeinigung verständigt und per 30. April 2019 ihre Annahme erklärt.

 

Die Umsetzung der Tarifeinigung bedarf über die Gewährung der linearen Entgelterhöhungen hinaus in vielen, auch entgeltrelevanten Punkten einer detaillierten Abstimmung und Ausformulierung durch die Tarifvertragsparteien.

 

Dieser Prozess nimmt bei dem umfangreichen Tarifergebnis mehr Zeit in Anspruch als in den Vorjahren üblich.

 

Die jeweiligen Änderungstarifverträge befinden sich derzeit in der Redaktion und sind noch nicht unterschrieben.

 

Ungeachtet dessen wird die Umsetzung schrittweise im Zahlmonat Juli 2019 beginnen und solange die Tarifverträge noch nicht unterschrieben sind, unter Vorbehalt erfolgen.

 

In einem ersten Schritt – Juli 2019 – werden die erhöhten Tabellenentgelte rückwirkend zum 1. Januar 2019 gezahlt.

 

Zahlreiche Sachverhalte können bis zu einer Einigung in der Redaktion nicht umgesetzt werden. Dazu gehören bspw.

  • die Überleitung aus der E 9 in die neue Entgeltgruppen 9a und 9b,
  • die Überleitung aus der bisherigen KR-Tabelle (Entgelttabelle für Pflegekräfte) in eine neue KR-Tabelle,
  • die Prüfung und Gewährung der neuen Garantiebeträge bei Höhergruppierungen/höherwertigen

 

 

Tätigkeiten/Führung auf Probe und Führung auf Zeit ab 1. Januar 2019,

  • die Erhöhung der Angleichungszulage für die Lehrkräfte
  • die Gewährung von Zulagen, die sich aus den Änderungen der Entgeltordnung ergeben.

 

Hinweis:

Die Ausschlussfrist beginnt frühestens mit der Unterzeichnung der Tarifverträge zu laufen, so dass derzeit keine Geltendmachung etwaiger Ansprüche erforderlich ist.

(28.06.2019)